Termine

Winterwengertzauber

Freitag, 29. Dezember 2017

Trockenbaumauerkurs

Termine Trockenbaumauerkurs 2017

9. und 10. November

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Wengerthäusle offen

Offenes Wengerthäusle jeweils am Sonntag

14. Mai und 21. Mai - Flora und Fauna
11. Juni - Rebblüte
16. Juli - Wengertstäffele und Trockenmauern
6. August – Sommerweine
20. August -  Weinerlebnis
3. September  - Rebenpracht

 

Steillagen Tage 2017

12. und 13. August 2017

direkt am Neckar am gewohnten Platz
Wieder mit großem Rahmenprogramm.


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Wichtige Gründe warum Weine aus Steillagen so wertvoll sind!

Lage.  Durch einen Knick an einer besonderen Stelle des Neckars erhält die Lage „Zuckerle“ eine ideale Süd-West-Lage.

Mit diesen Eigenschaften, der steilen Neigung und den in Württemberg seltenen, nährstoffreichen Muschelkalk-Verwitterungsböden zeichnet sich die Lage „Zuckerle“ als eine der besten Lagen in Württemberg aus.

Licht.

Durch die sehr starke Hangneigung der Weinberge erreicht das Sonnenlicht die terrassierten Steillagen fast im senkrechten Winkel. Dies sorgt für eine optimale Lichtausbeute und Wärmeaufnahme.

Steillagenaussicht nach MühlhausenFelsen und Trockenmauern.

Sie verstärken die Sonneneinstrahlung und speichern zusätzlich Wärme, die sie an die Reben abgeben, diese so vor Frost schützen und für ein mediterranes Mikroklima sorgen.
Neckar und Max-Eyth-See. Sie speichern nicht nur die Wärme, sondern erhöhen durch reflektierendes Licht ebenfalls unsere Weinqualität und beeinflussen das Mikroklima nachhaltig.

Ertragsreduzierung und Handlese.

Eine starke Ertragsreduzierung über die gesetzlichen Vorgaben hinaus garantiert bestes Traubengut, das in unseren Steillagen äußerst schonend und mit größter Sorgfalt selektiv und nur von Hand gelesen wird.

Leidenschaft der Weinbauern.

Die Leidenschaft zum Weinbau und das Wissen um das Potential dieser Lagen ist nicht nur Grundvoraussetzung für die Pflege dieser mühevoll zu bewirtschaftenden Weinberge, sondern Garant für bestes Traubengut und feinste Weine.

Separater Ausbau.

Unsere Steillagenweine werden schonend, sortentypisch und völlig separat ausgebaut. So kommt die außergewöhnliche Klasse zur Geltung.


„Handwerklich produzierte Weine sind nichts anderes als trinkbare Landschaften.“

Terrassierte Steillagen


Schöne Aussicht, aber viel Arbeit!

Die Arbeit in unseren terrassierten Steillagen ist sehr zeit-intensiv und aufwendig, da eine Mechanisierung kaum oder nicht möglich ist. So ist unsere Art der Weinherstellung noch richtiges Handwerk. Neben den üblichen Jahresarbeiten des Weinbaus kommt vor allem auch ein erheblicher Aufwand für den Erhalt des Terrains hinzu. Wir sind also nicht nur Weinbauern, sondern auch Erhalter einer einzigartigen Kulturlandschaft. Das Wissen um diese Einmaligkeit und das große Lagenpotential lassen uns diese Herausforderungen und zusätzliche Belastungen Jahr um Jahr annehmen.


Die Wirtschaftlichkeit.

Um in unserer Zeit den wirtschaftlichen Anforderungen standhalten zu können, sind gerade die Winzer in den Steillagen sehr gefordert. Rationalisierungsmaßnahmen, Einsparungen und Mechanisierung  sind kaum möglich, um den Kostendruck zu senken und um im Wettbewerb mithalten zu können. Die einzige Möglichkeit gegenzusteuern
ist die ideale Ausnutzung des Standortes und seiner
Gegebenheiten, um kompromisslos gute Qualität zu er-zeugen: Weine die schmecken und Emotionen wecken! Nur so lässt sich letzten Endes Erlös erzielen, den man braucht, um den Weinbau in den Steillagen zu erhalten.


Die Reben

Hochwertige Rebsorten wie Spätburgunder, Lemberger, Syrah und Riesling, aber auch ein großer Anteil an alten Trollingerreben, sind die Grundlage für eine hohe Weinqualität und spiegelt wiederum das großartige Potential unserer Lage wider.

Die Mauern

Die Stützmauern unserer Terrassen erreichen in Mühlhausen eine Gesamtlänge von ca. 25 km. Der Kostenaufwand/ pro qm beträgt bei Erneuerung ca. 500 €.

Die Mühlhäuser Weinbauern

Unsere Steillagen in Mühlhausen werden von 16 Neben-
erwerb- und Freizeitweingärtnern und von 2 Haupterwerbsbetrieben bewirtschaftet, davon vermarkten drei Betriebe ihre Weine selbst.


Arbeitszeitvergleich Steillagen/ Normallagen

Um den extremen Arbeitszeitbedarf in Steillagen ohne Mauerreparatur darzulegen, dient folgende Tabelle zum Vergleich:

Arbeitszeitaufwand unterschiedlicher Bewirtschaftungsformen

Australischer Weinbau (Minimalschnitt) 70 h/ha
Deutscher Weinbau in der Ebene (maschinelle Ernte) z.B. Pfalz 70 h/ha
Weinbau in Hanglagen, unterhalb der Direktzuggrenze (Handlese) z.B. Obertürkheim 600 h/ha
Steillagenweinbau mit Seilzug 1.000 h/ha
Weinbau in terrassierten, unerschlossenen Steillagen 1.400 h/ha