Termine

Winterwengertzauber

Freitag, 29. Dezember 2017

Trockenbaumauerkurs

Termine Trockenbaumauerkurs 2017

9. und 10. November

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Wengerthäusle offen

Offenes Wengerthäusle jeweils am Sonntag

14. Mai und 21. Mai - Flora und Fauna
11. Juni - Rebblüte
16. Juli - Wengertstäffele und Trockenmauern
6. August – Sommerweine
20. August -  Weinerlebnis
3. September  - Rebenpracht

 

Steillagen Tage 2017

12. und 13. August 2017

direkt am Neckar am gewohnten Platz
Wieder mit großem Rahmenprogramm.


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Das Weinjahr 2015.

Nach einem schwierigen 2014er-Weinjahr ist der Wein mit guter Winterfeuchte und einem schönen Frühjahr optimistisch in die 2015er-Vegetationsphase gestartet. Der Frühling kam etwas später als normal und war durch Trockenheit gekennzeichnet. Die Reben waren in der Entwicklung etwa zwei Wochen im Durchschnitt zurück aber es drohten keine Frostnächte mehr. Im Mai gab es eine erfolgversprechende Rebblüte. Die ersten Hitzetage gab es bereits Ende Mai und im Juni. Die Reben kamen daher bereits in Stress. Um die Trauben wurde nur moderat entblättert, da sonst Sonnenbrandgefahr drohte. Die Trockenheit hatte Vorteile beim Pflanzenschutz – es konnten längere Abstände gewählt werden. Auch der Kirschessigfliege war es zu heiß. Sie konnte sich nicht vermehren und trat nur ganz vereinzelt auf. Vor allem die Junganlagen mussten regelmäßig gewässert werden.  Anfang Juli kam der ersehnte Regen. Die Menge war nicht viel. Weil er langsam gefallen ist, konnte jeder Tropfen in den Boden einziehen. Die Trauben die sich bis dahin nur wenig entwickelt hatten, konnten jetzt durchstarten. Der heiße August wirkte sich auf den Reifefortschritt, die Zucker- und Aromenausbildung positiv aus. Die Lese der frühen Sorten begann bereits Mitte September. Zur Hauptlesezeit gab es kühle Nächte und warme, trockene Tage. Das war ideal. Es gab keine Infektionen, keine Fäulnis und durchweg gesundes Traubengut. Es wurden Anfang Oktober zum Teil 3-stellige Oechslesgrade gemessen. Um „Alkoholbomben“ zu vermeiden, hieß es häufig – Oechsle nein Danke, weniger ist mehr. Bedingt durch die heißen Sommerwochen und dadurch kleinerer Beeren, gab es weniger Saftausbeute. Insgesamt war es ein etwas über dem Durchschnitt liegender Weinjahrgang. Wir sind gespannt was die Kellermeister, Weingüter, Genossenschaften, Hobbywengerter  aus dem Weinjahr 2015 hervorzaubern.

Raimund Stetter