Termine

Winterwengertzauber

Samstag, 29. Dezember 2018 – Winterzauber im Winterwengert – Glühweinparty im Weinberg ab 13.00 Uhr

Trockenbaumauerkurs

Termine Trockenbaumauerkurs 2018

9. und 10. November

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Wengerthäusle offen

Offenes Wengerthäusle 2018 jeweils ab 12 Uhr an folgenden Sonntagen

 

01. Juli "es wächst und wächst"
08. Juli "Steillagen-Weinbau"
15. Juli "Sommerblütenfest"
16. September "die Traubenreife steht in den Startlöchern"
28. Oktober "nach der Lese - Schöner Herbst!"/ Kehraus
   

 

 

 

Steillagen Tage 2018

11. und 12. August 2018

direkt am Neckar am gewohnten Platz
Wieder mit großem Rahmenprogramm.


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Wir freuen uns auf die
Steillagentage 2018 mit Euch!

Eröffnung am 11.8.  durch den Weinvogt Andreas Zaiß, Bezirksvorsteher Ralf Bohlmann und Staatssekretärin Frau Gurr-Hirsch!


Samstag, 11. August – ab 14:00 Uhr

  • Geführte Themenwanderung durch die Weinberge
  • Fahrten mit der Einschienenbahn
  • Rundfahrten mit dem Planwagen
  • Bewirtschaftung durch die Mühlhäuser Gastronomie
  • Sekt- und Cocktailbar
  • Live-Musik auf der Bühne
  • Alphornbläser des MV Hofen
  • Weinausschank in den Wengerterhäusle
  • Weine von Weingut RUX und Weingut Ambach
  • Weine Weinfactum Bad Cannstatt
  • Weine von Weingut Zaißerei
  • Rilling Sektkellerei
  • Beleuchtete Rebhänge und Wengerthäusle in den Abendstunden
  • Kaffee- und Kuchenbufett
  • Eisspezialitäten


Sonntag, 12. August – ab 10:30 Uhr

  • Gottesdienst vor den Weinbergen um 10:30 Uhr
  • Weinfrühschoppen ab 11.30 Uhr
  • Livemusik auf der Bühne
  • Alphornbläsergruppe
  • Attraktive Programme wie am Samstag


Das Weinjahr 2017 im „Cannstatter Zuckerle“


Nach einem eher milden Winter haben die Knospen früh ausgetrieben. Die jungen Trieben waren bis Anfang April etwa 10-15 cm groß und in saftigem Grün. Aber dann kamen Mitte April zwei verheerende Frostnächte und die jungen Triebe sind bis zu 30-40 % erfroren, wurden braun und welk,  vertrockneten und fielen ab. Doch die Natur lässt sich nicht unterkriegen. Nicht durch Frost und nicht durch uns Menschen. Schon nach kurzer Zeit entwickelten sich aus den sogenannten „Beiaugen“ neue Triebe.
In den darauf folgenden Wochen gab es trockenes und warmes Wetter und war ausschlaggebend für eine gute, rasche Blütezeit. In den nachfolgenden Wochen und Monaten sorgte reichlich Niederschlag und Wärme für rasches Wachstum der Reben.
Der „Vorteil“ vom Frost war, dass die Rebstöcke weniger Trauben versorgen mussten. Dies beschleunigte die Traubenentwicklung und ersparte dem Wengerter einen Arbeitsschritt, nämlich das Ausdünnen.
Schon Mitte Juli, 3 Wochen früher, begann das „Färben“, die Reifephase der Trauben.
Alle Wengerter hofften auf trockenes Wetter bis zur Weinlese. Das Wetter blieb aber bis in die ersten Septemberwochen wechselhaft.
Wespen und Bienen, angelockt durch die süßen Trauben, begannen schon im August die Beeren anzufressen. Da es wegen dem Frühjahrsfrost fast keine Apfel, Birnen, Zwetschgen und anderes Obst gab, waren die Trauben fast die einzige Nahrungsquelle der Wespen und Bienen. Aber auch die gefürchtete Kirschessigfliege und die heimische Fruchtfliege waren unterwegs.
Frassschäden Fäulnis und die frühe Reifephase zwangen zu einem frühen Lesebeginn der schon ab 7. September begann – ca. 3 Wochen vor dem eigentlichen Lesebeginn. Durch das trockene Wetter Mitte/Ende September konnten die Traubensorten zügig und ohne Hektik geerntet werden. Ende der KW 40. war die Weinlese beendet.
Der Weinjahrgang 2017 hielt sich in der Menge unterdurchschnittlich (bedingt durch Frostschäden) gegenüber den Vorjahren. Die Qualitäten der einzelnen Traubensorten sind bedingt durch die hohen Oechslesgrade aber durchweg vielversprechend. Jetzt liegt es an den  Kellermeistern mit ihrem Fachwissen gute und beste Weine daraus zu machen.
Raimund Stetter

 

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